Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Bremen: Koalition will weitere 800 Stellen abbauen; 08/2011

Koalition will weitere 800 Stellen abbauen

Der von der rot-grünen Koalition in Bremen angekündigte Abbau von Arbeitsplätzen im öffentlichen Dienst hat heftige Kritik von ver.di und GEW ausgelöst. „Der öffentliche Dienst droht auszubluten", warnte die stellvertretende ver.di-Landesleiterin Susanne Kremer. Die GEW wertet die Aussagen zur Personalpolitik im Koalitionsvertrag als „Kampfansage an die Beschäftigten des öffentlichen Diensts". Der Wegfall von weiteren 800 Stellen werde eine noch höhere Arbeitsbelastung für sie zur Folge haben. So werde der öffentliche Dienst als Arbeitgeber weder attraktiver noch die Arbeitsbedingungen familienfreundlicher. Völlig verfehlt ist aus Sicht der Gewerkschaften auch die geplante längere Lebensarbeitszeit bis 67 Jahre für Beamtinnen und Beamte. „SPD und Grüne müssen den Koalitionsvertrag nachbessern", fordert ver.di. Im Bereich Wissenschaft und Forschung drohe die befristete Beschäftigung zum Dauerzustand zu werden, rügt die GEW. Lobend erwähnte ver.di-Bezirksgeschäftsführer Rainer Kuhn das Bekenntnis von SPD und Grünen zur öffentlichen Aufgabenwahrnehmung und Daseinsvorsorge. Positiv sei auch, dass weitere Privatisierungen nur nach Volksentscheiden zulässig seien. „Das ist eine wirkungsvolle Bremse gegen den Verkauf öffentlichen Eigentums."

Quelle: Beamten-Magazin 07.-08.2011


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