Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Bremen: Mehr Notrufe, weniger Bürgerkontakt; 10/2016

Mehr Notrufe, weniger Bürgerkontakt

Polizeireformen in Bremen haben keine gute Tradition. 2.600 Stellen wurden bei der letzten großen Reform vor zwölf Jahren für „effektive, effiziente und flexible Strukturen“ versprochen. Bis heute wurde ein Teil gar nicht besetzt. Nun steht in der Fläche alles in Frage, was über 100 KontaktpolizistInnen in den Stadtvierteln hinausgeht. Zwei Monate nach Start neuerlicher Reformdiskussionen haben sich jetzt die Revierleitungen der Polizei Bremen mit einem gemeinsam verfassten offenen Brief an die GdP gewandt. Sie warnen vor den Folgen, die mit einem Abzug von PolizistInnen aus der Region verbunden sind. Außerdem fühlen sie sich vom bisherigen Tempo überrumpelt und wollen aktiv am Reformprozess beteiligt werden. Auch die GdP tritt für eine

»können die 2.600 versprochenen Stellen ausreichen?«

bürgernahe Polizeiarbeit ein. Sie stellte in einer Mitteilung Anfang Oktober in Frage, ob die 2.600 Polizeibeschäftigten angesichts neuer Herausforderungen ausreichen können. So blieben schon heute Akten bei der Kriminalpolizei liegen. Die Bereitschaftspolizei sei ausgelastet. Notrufe und die daraus resultierenden Einsätze stiegen seit Jahren an.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2016


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