Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Bremen: GdP wirft Finanzsenatorin Zynismus vor; 02/2013

GdP wirft Finanzsenatorin Zynismus vor

Die GdP ist empört über eine Äußerung der Bremer Finanzsenatorin zu Einsparmöglichkeiten im öffentlichen Dienst. Karoline Linnert (Grüne) war in einem Zeitungsinterview nach Stellschrauben gefragt worden, um Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst durch Einsparungen wieder auszugleichen. Linnert antwortete, dass Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst nicht eins zu eins auf die Beamtinnen und Beamten übertragen werden müssten. „Das ist sozusagen der Klassiker“, sagte sie. Die GdP betrachtet es als „zynisch“, Gehaltskürzungen von Beschäftigten als Klassiker zu bezeichnen. Der Landesvorsitzende Horst Göbel sagte: „Ich finde es leichtfertig, mit solchen Begriffen den Anschein zu erwecken, als gäbe es eine gewisse Tradition, unter anderem Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten nach Tarifabschlüssen die ihnen zustehenden Einkommensverbesserungen vorzuenthalten.“

Quelle: Beamten-Magazin 02/2013


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